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Prof. Max Berek – Erfinder der Leica Objektive

Prof. Max Berek

Es stellt sich immer wieder heraus, daß erfolgreiche Unternehmen gute Arbeitskräfte und hervorragende Persönlichkeiten anziehen. 1911 kam Oskar Barnack zu Leitz. Max Berek folgte ein Jahr später, am 1. März 1912. Beide Männer haben einen großen Einfluß auf die Entwicklung und den Werdegang der damals noch kleinen optisch-mechanischen Werkstatt, den Ernst Leitz Werken Wetzlar, genommen.

Das war Prof. Dr. Max Berek

Max Berek stammte aus einer einfachen schlesischen Familie in Ratibor. In Berlin studierte er Mineralogie bei Prof. Liebich, dem bekannten Leiter des dortigen mineralogischen Instituts, und wurde dessen Assistent. Im Alter von 37 Jahren promovierte er mit einer Dissertation über „Die Feststellung der Extinktionsrichtungen doppelbrechender Kristalle mittels Halbschattenkeil in monochromatischem Licht“.

Seine Forschungsarbeiten als Mineraloge waren von seinen Kollegen anerkannt, seine wissenschaftlichen Untersuchungen bahnbrechend. Seine Schriften dienen noch heute als Grundlagenwissen. Das Interesse, das er für die Mineralogie hegte, ging zurück auf die Mineralien, die er als Kind in der Nähe seines Elternhauses in Ratibor an der Oder sammelte.

Bei Leitz sollte er zunächst die Optik übernehmen. Die wissenschaftliche Abteilung war noch sehr klein. Sie bestand damals aus zwei oder drei Männern, darunter Carl Metz, der sich mit seinen Kollegen um die Entwicklung der Leitz-Summar– und Milar-Objektive verdient gemacht hatte. Diese fanden bei der Fertigung der großformatigen Mikrofotoapparate von 1910 Verwendung.

Der frisch von der Universität kommende Berek fand in Wetzlar fruchtbaren Boden für die Verwirklichung seiner Ideen bezüglich mineralogischer Instrumente, insbesondere von Polarisationsmikroskopen samt deren Zubehör. Leitz stellte schon seit 1885 Polarisationsmikroskope her. Sie waren aber den neuen Anforderungen der Mineralogie, nicht gewachsen. Bodenschätze aller Art wurden zum wichtigen Faktor für die wachsenden Großindustrien in aller Welt. Viele Mineralogen bereisten die Länder Europas, Nord- und Südamerikas um Mineralienvorkommen auszumachen und Aufschlüsse über Wert und Verwendung der Mineralien zu geben.

Berek leitet die wissenschaftliche Abteilung der Leitz Werke

Berek wurde Leiter des wissenschaftlichen Mitarbeiterstabes bei Leitz, und eine seiner ersten Aufgaben war es, das Gesichtsfeld mineralogischer Mikroskope zu erweitern. Er führte neue Objektive und vergrößerte Okulare ein und gewann damit dem übersehbaren mikroskopischen Feld 50 Prozent dazu. (In den 50er Jahren sollte es durch die Entwicklung von Piano- Objektiven für die Metallmikroskopie durch Dr. Claussen – ursprünglich ebenfalls ein Mineraloge – zu einer weiteren Vergrößerung des mikroskopischen Gesichtsfeldes kommen.) Unter Bereks Leitung entstanden neue Kompensatoren zur Feststellung der Brechzahl bei Kristallen, der Universalobjekttisch wurde verbessert und ganz neue Auflichtobjektive wurden errechnet, die schließlich zur Entwicklung eines neuen Erzmikroskoptyps führten.

Inzwischen gründete Berek in Wetzlar eine Familie und begann sich in seiner neuen Heimat wohlzufühlen.

So sahen die Mitarbeiter Prof. Max Berek

Ein in den 1990er Jahren interviewte ehemalige Leitz Mitarbeiter erinnert sich noch an die Zeit, als er ihn kennenlernte – etwa um 1932/33 herum.
“Ich war ein junger Korrespondent – so wurden wir damals genannt – und meine Aufgabe war es, Kundenbriefe zu beantworten, bezüglich der Anwendung von Leitz-Instrumenten in den verschiedensten Fachbereichen: Biologie, Mineralogie, Metallurgie, die Handhabung von Feldstechern, Fotoapparaten usw. Wir waren recht gut vorbereitet und hatten schon ein paar Jahre Praktikum hinter uns. Trotzdem standen wir oftmals hilflos da, von Wissenschaftlern mit irgendwelchen Fragen – noch dazu in Fachjargon – in die Enge getrieben. In solchen Fällen war Professor Berek unsere letzte Rettung. Er hatte sein Zimmer im „roten Bau“, ganz oben unterm Dach, wo er hinter einer Tabakswolke kaum zu erkennen war. Stets hilfsbereit, zuvorkommend und wohlwollend pflegte er dann die Frage in einem Stil zu erklären, den jeder Laie verstehen konnte. Oft in gemäßigtem Ton, mit ausreichenden Pausen dazwischen, so daß wir seine Antwort notieren konnten. Und er achtete immer darauf, daß wir die Antwort auch klar verstanden hatten und in der Lage waren, die Kunden ausführlich und zufriedenstellend aufzuklären.”

Max Berek war ein Arbeitstier. Wenn er nach Büroschluss nach Hause ging, hatte er immer einen Stoß Bücher und Akten unter seinem Arm. Zuhause war er ungestört, und seine Familie war daran gewöhnt, daß er bis spät in die Nacht hinein grübelte, meistens in Gesellschaft einer großen Kanne Tee. Oft hatte er sich dann in ein bestimmtes mathematisches Problem verbissen, das ihm keine Ruhe ließ, bis er die Lösung gefunden hatte. In der Firma war es für ihn oft schwierig, sich auf solche Aufgaben zu konzentrieren. Da gab es immer Fragen von Seiten seiner Mitarbeiter, denen er stets Gehör schenkte. Seine Tatkraft und sein breitgefächertes Wissen stellte er jedem zur Verfügung, der ihn darum bat. Kein Fragender verließ sein Zimmer, ohne eine klärende Antwort von ihm erhalten zu haben.

Berek war bescheiden. Er kümmerte sich auch um die Beschwerden seiner Mitarbeiter. Zum Teil ist es sogar sein Verdienst, daß bei Leitz frühzeitig eine Sozialversicherung für alle Arbeiter und Angestellten eingeführt und laufend verbessert wurde.

Es war natürlich unvermeidbar, daß ihm unter diesen Umständen wenig Zeit für sein Familienleben blieb. Und doch hatte er sich manches zur Gewohnheit gemacht: den sonntäglichen Spaziergang mit Frau und Kindern durch die Wälder der Wetzlarer Umgebung ließ er sich nicht nehmen. Sein treuer Hund Rex war bei diesen Anlässen immer dabei. Als Naturfreund kannte Berek jeden Vogel, jede Wildblume, jedes Gesträuch und jeden Baum. Als Mineraloge konnte er die verschiedensten Gesteinsarten identifizieren. Er liebte es, seinen Kindern von der Entstehung der diversen Mineralien zu erzählen, aber nie in steifer Schullehrermanier, sondern stets in fröhlich einfacher Sprache. Zwei Dinge waren ein Teil seiner selbst geworden: die scheinbar nie ausgehende Zigarre und sein Schäferhund Rex. Sofern es sein Arbeitspensum zuließ, widmete er sich auch müßigen Beschäftigungen, zum Beispiel dem Briefmarkensammeln. Er saß dann abends bei einer Flasche Moselwein und reihte neu erschienene Marken in sein großes Briefmarkenalbum ein. Sein Lieblingshobby aber war das Musizieren. Als Flötenspieler, der in jedem Orchester hätte mitspielen können, gehörte er dem „Wetzlarer Konzertverein“ an und spielte dort besonders gern Mozart oder Barockmusik. In seinem gastfreundlichen Haus fanden oft Musikabende statt, die von seinen Freunden mit Genuss besucht wurden.

Als Wissenschaftler verleitete ihn sein musikalisches Talent dazu, sich über die theoretischen Aspekte der Flöte und des Flötenspiels Gedanken zu machen. 1933 erschien im „Wetzlarer Anzeiger“ ein von ihm verfaßter Artikel, worin unter anderem zu lesen war:
„Die physikalische Wesenheit eines Tones sind gleichmäßige Schwingungen, die durch die Luft auf unser Gehörorgan übertragen werden. Die Flöte nimmt im Vergleich zu anderen Musikinstrumenten eine Sonderstellung ein, da die Schwingungen einer Flöte die denkbar einfachsten sind. Der Klang der Flöte ist schlicht und sanft, frei von Obertönen, und seine sonore Färbung täuscht den Klang einer tieferen Oktave vor. Sie ist von besonderem Reiz für Menschen, denen die Flucht in die Innerlichkeit ein Bedürfnis ist.“

Urlaubsreisen an die See oder in ferne Länder stellten wahre Höhepunkte des Familienlebens dar. Dann widmete sich Familienvater Berek ganz und gar seiner Familie. Es waren die glücklichsten Wochen des Jahres. Die Alpen besaßen für ihn eine große Anziehungskraft, insbesondere das Matterhorn. Wie in seinem Beruf, so stellte er auch beim Bergsteigen die höchsten Anforderungen an sich selbst. Während seines Sommerurlaubs 1928 stand er beispielsweise eines Morgens gegen sechs auf dem Gipfel des Matterhorns.

Die Konstruktion der Leica

Wie gelang es diesem vielseitig interessierten Menschen nun das erste brauchbare Objektiv für die neue KleinbildkameraLeica“ zu berechnen? Wie schon erwähnt, kamen Max Berek und Oskar Barnack innerhalb eines Jahres zu Leitz nach Wetzlar. Sie lernten sich kennen, obwohl sie in verschiedenen Aufgabenbereichen tätig waren. Der Wetzlarer Schachklub zum Beispiel war donnerstags oftmals durch Berek, Barnack und den damals noch jugendlichen Herzog vertreten. Eine starke Mannschaft, die nicht leicht zu schlagen war.

Berek und Barnack war noch etwas anderes gemeinsam: beide liebten die Natur, die Berge, und wer wollte beim Bergsteigen schon eine schwere Plattenkamera mit sich herumschleppen? Barnacks Liliputkamera, Baujahr 1913, wurde mit einem Summar F/4,5 Objektiv ausgestattet.

Dies war ein gutes Objektiv, aber für eine kleine Kamera nicht geeignet. Man erinnere sich, wie Barnack das 13 x 18 cm Plattenformat in viele kleine Einzelbilder zu unterteilen versuchte, allerdings ohne Erfolg. Das Objektiv und das Korn der Platte ließen es nicht zu.

Zu Beginn der 20er Jahre, als das Interesse an der Kamera wieder zunahm, wurden die Prototypen der Barnack-Kamera mit einem von Max Berek berechneten 50 mm F/3,5-Objektiv ausgestattet (Patent Nr. 343086 ohne Namen), welches später den Namen „El- max“ – von „Ernst Leitz Max (Berek)“ – erhielt. Berek war schon früh von Barnacks Spielzeug fasziniert, einer Kamera, die die Fotografie in völlig neue Bahnen lenken sollte. Aber dazu mangelte es eben am richtigen Objektiv. Eine dreifache Hinterlinse für das Objektiv war in der Herstellung einfach zu teuer. Die Firma Goerz lieferte nun ein neues, hochbrechendes Glas, womit sich die Qualität maßgeblich verbessern ließ. Daraus gelang es eine Doppellinse zu konstruieren, die den Anforderungen ebenso genügte. Auf diese Weise entstand ein verbesserter Anastigmat, dem man den Namen „Elmar“ gab.

Prof. Max Berek erzählt über seine Zeit mit Oskar Barnack

In seinem kurzen Aufsatz „Plaudereien über die Entstehung der Leica“ erzählt Berek über diese Zeit:

»Barnack war ein ungewöhnlich begabter und erfinderischer Mechaniker. Ein begeisterter Fotograf, und gegenüber allem Schönen und Gesunden aufgeschlossen, liebte er die Natur         Musik. Unbeeinflußt von irgendwelchen Theorien kam er für sich zu der Erkenntnis, daß allein großformatige Bilder in der Lage seien, dem Betrachter den künstlerischen Eindruck zu vermitteln. Der Grund hierfür war allseits bekannt.

Um räumlich sehen zu können, d.h. um die Lebendigkeit der Natur zu begreifen, muß sich das Auge im richtigen perspektivischen Mittelpunkt des betrachteten Bildes befinden. Das können Sie anhand des folgenden Experiments selbst nachvollziehen: von zwei 35 mm- Negativen, die beide mit einem Objektiv der Brennweite (f) aufgenommen wurden, vergrößern Sie das eine fünfmal (auf 12 x 18 cm) und das andere zehnmal (auf 24 x 36 cm). Betrachten Sie die erste Vergrößerung auf 5 f, die zweite auf 10 f Entfernung; und zwar beide zuerst nur mit einem Auge.

Sie erhalten als Ergebnis einen lebendigen, geradezu plastischen Eindruck, der einer dreidimensionalen Sicht nahe kommt. Sobald Sie nun das zweite Auge aufmachen, nimmt das Bild an Anschaulichkeit ab und erscheint völlig flach. Und doch hat man den Eindruck, als ob die größere der beiden Vergrößerungen nicht so sehr an Plastizität verliert, wenn beide Augen geöffnet sind. Projeziert man ein 35 mm Diapositiv auf eine Leinwand, so bleibt der plastische Eindruck erhalten, selbst wenn man das Bild mit beiden Augen betrachtet. Je kleiner das Verhältnis von Pupillenabstand und dem Abstand zwischen Auge und Bild ist, desto geringer ist dieser Widerspruch. Das genannte Verhältnis bestimmt sich aus dem Produkt von Vergrößerung und der Brennweite des, für die Aufnahme verwendeten Objektivs.

Der Fotograf Barnack bevorzugte zunächst großformatige Kameras, da deren Bilder auch ohne eine weitere Vergrößerung einen größeren Abstand zwischen Betrachter und Bild zuließen. Aber die Kameras, die er verwendete, waren so schwer, daß er aufgrund seines Asthmaleidens sein Lieblingssteckenpferd – die Landschaftsfotografie – bald aufgeben mußte. Doch ihm fiel noch etwas anderes auf: viele Details seiner Bilder wurden nicht wahrgenommen, wenn man diese mit dem, bezogen auf die Brennweite, richtigen Abstand betrachtete. Das menschliche Auge war einfach nicht in der Lage, sie richtig aufzulösen. Barnack fragte sich nun, wie diesem Schwachpunkt beizukommen sei, und was man dazu benötigte. Die wahrzunehmenden Details sollten ihren Originalen aus der Natur so ähnlich wie möglich werden.

Aufgrund der speziellen Zusammensetzung seiner Retina kann das Auge Details in einem Winkelfeld von bis zu einer Minute auflösen. Allerdings machen wir nur selten Gebrauch von diesen Möglichkeiten unserer Sehfähigkeit, sondern begnügen uns stattdessen mit einem Winkelfeld von zwei Minuten. In einem Kreis mit dem Radius 1 würde dies einen Weitenwert „w“ von 0,0006 ergeben. Um solch ein feines Detail auf einem Film wiederzugeben, benötigte man ein Objektiv mit einer Brennweite „f“, die sich zu „w“ und zum Auflösungsvermögen „d“ der lichtempfindlichen Emulsion wie folgt verhält: f x w = d. Wenn man für das Auflösungsvermögen „d“ 0,03 mm annimmt, bekommt man für „f“ den Wert 50 mm. Dies ist nun die Brennweite, die für die geplante Kamera der Maßstab wurde. Das angenommene Auflösungsvermögen gibt also ein Bildelement wieder, das auf dem Film eine Fläche (d/2)2 n = 0,0007 mm2 einnimmt. Wir mußten nun herausfinden, wieviele solcher unabhängigen Bildelemente benötigt wurden, um ein Foto mit dieser Anzahl von Detailpunkten machen zu können. Bamack fand die Antwort zu dieser Frage, indem er die Rasterpunkte auf einem guten Abzug zählte. Er kam auf etwa eine Million.

Bei einem Wert „d“, wie wir ihn angenommen haben, nehmen eine Million Bildelemente eine Fläche von annähernd 0,0007 x 104 = 700 mm2 ein. Dieses Maß sollte dann logischerweise auch die zu verwendende Bildfläche haben. Wenn man für Länge und Breite der Bildfläche ein Seitenverhältnis von 2: 3 ansetzt, bekommt man ein Format von 22 x 33 mm, was einer Gesamtfläche von 726 mm2 entspricht. In der Praxis wird das den Anforderungen völlig gerecht. Die Filmgröße, die diesen Maßen am ehesten entsprach, war das Kinofilmformat 18 x 24 mm, und als endgültiges Maß wurde dann schließlich das anderthalbfache Kinoformat – nämlich 24 x 36 mm – gewählt. Bei einem Auflösungsvermögen von „d“ = 0,03 mm gewährleistet das „Leica-Format“ die Wiedergabe von mehr als einer Million Bildelementen.«

Das Elmax Objektiv

Elmax nannte man Bereks neuen Leica-Anastigmat, der nur noch aus 4 statt 5 Komponenten bestand (a). Später wurde er in Elmar umbenannt, vielleicht um das Objektiv Tessar der Firma Zeiss (b) zu würdigen, das bei der Konstruktion Pate gestanden hatte. Elmar wurde zu einem der berühmtesten Leica-Objektive. Das rechte Diagramm zeigt Bereks 7,3 cm-Hektor (c).

Berek berechnete und entwarf das „Eimax“, das erste 50 mm f/3,5-Objektiv für Barnacks Kamera. Ein nicht ganz so kompliziertes und leichter herstellbares Objektiv namens „Elmar“ folgte. Berek und sein Entwurfsbüro waren schließlich für die Konstruktion einer ganzen Serie von „Elmar“-Leica-Objektiven verantwortlich, die auch heute noch einen Bestandteil in der Angebotspalette der Firma ausmachen. Bei der Weltausstellung in Paris 1938 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste mit dem „Grand Prix“ ausgezeichnet.

Kurz vor seinem Tod 1949 schrieb er in einem weiteren Aufsatz: »Die Würde des Menschen kann sich nur in der Freiheit, und zwar in der inneren Freiheit entfalten. Die Freiheit, unter eigener Verantwortung sein Leben zu gestalten, seine lebenswichtigen Entscheidungen zu treffen, unabhängig von der Zwangsgewalt eines Dritten, oder eines Systems, das ist das Fundament, das jede Menschenwürde voraussetzt. „Charitas“ allein genügt nicht: Es geht darum, soziale Ordnung zu schaffen, die wirklich das Leben der Mitmenschen lebenswert, menschenwürdig und frei macht. Kastengeist und Standesdünkel müssen verschwinden. Insbesondere darf es keinen Gegensatz zwischen akademischer Jugend und Arbeiterjugend mehr geben. Wahre Bildung ist keineswegs nur Wissen, sondern vor allen Dingen Herzensbildung. Der Staat kann nicht alles, denn der Staat sind wir alle!«

Quellen, Literatur und Verweise zu anderen Seiten

  • Literatur Leica im Spiegel der Erinnerungn von Emil G. Keller

Bildnachweis:

  • Leitz Archiv